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Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist ein Bestandteil der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE). Sie wird bei verschiedenen Arten von "Stauungen" (Ödemen) eingesetzt.

Ein Ödem ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe, die sich Haut, Unterhaut, Bindegewebe und Muskulatur staut. Dadurch entsteht eine Schwellung. Bei der manuellen Lymphdrainage wird die Flüssigkeit über das Lymph und Venengefäßsystem in den Körperkreislauf abtransportiert.

Wo kann Lymphdrainage angewendet werden?
Lymphödem: nach Operationen z.B. bei Burstkrebs oder Traumatas
Phlebödem: nach abgelaufener Thrombose
Morbus Suddek: vegetative Veränderungen, die nach Weichteil- und Knochenverletzungen auftreten kann und eine Stoffwechsel- und Durchblutungsstörung zur Folge hat
Ischämisches Ödem: mangelnde Durchblutung
Rheumatisches Ödem: z.B. Polioarthritis
Inaktivitätsödem: bei Lähmungen
Lipödem: "Fettödem" im Bereich der unteren Gliedmaßen
Idiopathisches Ödem: unklare Ursache

Eine große Bedeutung hat die manuelle Lymphdrainage auch bei der Nachbehandlung nach Krebsoperationen erlangt.

Unter manueller Lymphdrainage verstehen wir manuelles Ab- und Weiterführen von Gewebeflüssigkeit. Das Ziel ist es, Verklebungen zu beseitigen, eine Entstauung und Schmerzfreiheit der betroffenen Körperregion zu erreichen. Durch die Entstauung wird das Gewebe wieder besser durchblutet und damit werden Folgeschäden vermieden.


Geschichte

Dr. Emil Vodder und seine Frau Estrid fühlten unter ihren Händen, bei chronisch katarrhalischen Infekten der oberen Luftweg, Stauungen in den Subcutis (Unterhaut) und den zugehörigen Lymphknoten. Mit pumpenten, kreisenden und flachen Griffen konnten sie diese Stauungen abdrainieren und damit den Patienten zu Wohlbefinden verhelfen. In anatomischen Arbeiten fanden sie Bilder der Lymphbahnen und setzten zukünftig ihre Griffe im Verlauf der Lymphbahnen ein. Sie nannten die neu entwickelte Technik “Manuelle Lymphdrainage”.

Dr. Asdonk gründete 1973 die älteste lymphologische Fachklinik in Deutschland (Feldbergklinik Dr. Asdonk). 1974 bewies er ihre Wirksamkeit wissenschaftlich. Seit dieser Zeit entstanden auch mehrere Ausbildungszentren für Lymphdrainage/ Ödemtherapie, die von den führenden Lymphologen (Asdonk/Vodder/Földi) geleitet werden.