„Verbindung zur Seele“ Yoga Zustand allumfassender Liebe
Das Wort Yoga kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Verbindung“ oder etwas freier übersetzt „Verbindung zur Seele.“ Demzufolge ist Yoga „Liebe“. Yoga ist also keine Technik, sondern der Zustand der allumfassenden Liebe.
Was bedeutet Yoga für mich?
Aussteigen aus dem Alltag und ganz bei mir sein. In meine innere Ruhe kommen. Die Liebe zu mir und zu allem was mich umgibt spüren und diese Liebe Stück für Stück im Alltag leben. Das lebe ich seit 2006 mit Kriya-Yoga und seit 2018 als Yogalehrerin.
Kriya-Yoga („Yoga der inneren Handlung“ – meditatives Yoga) und Hatha-Yoga (Yoga über Körperstellungen) haben meine innere Ruhe und Kraft gestärkt. Die Gedanken die der Alltag mit sich bringten, kommen zur Ruhe – Stille umgibt mich. In dieser Zeit der Stille spüre ich mich in Form von Liebe. In dieser Liebe verbinde ich mich mit allen Menschen und die Liebe wächst weiter. Diese Kraft nehme ich mit in den Alltag und Ruhe kehrt ein. Die innere Ruhe spiegelt sich im Außen.
„Die Stille ist die dichteste Form der Liebe. In ihr verbinden sich die Worte zur bedingungslosen Liebe. Ohne es zu sagen, liebt sie.“ Janakananda
Bedeutung Hatha-Yoga
Hatha-Yoga ist eine traditionelle Praxis, die Gleichgewicht zwischen Körper und Geist durch körperliche Übungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Meditation anstrebt. Das Wort „Hatha“ setzt sich aus den Sanskrit-Wörtern für „Sonne“ (Ha) und „Mond“ (Tha) zusammen und symbolisiert die Vereinigung dieser entgegengesetzten Energien.
Aufbau einer Hatha-Stunde
Wir legen uns in Rückenlage. Wir atmen tief und liebevoll ein und aus. Dadurch kommen wir an und Ruhe kehrt ein.
Wir machen zu Beginn drei Körperstellungen um den ganzen Körper aufzuwärmen. Danach ruhen wir uns etwas aus und spüren nach. Anschließend kommen 5-8 gezielte Stellungen für den Oberkörper, Unterkörper, Arme und Beine. Zwischen den Körperstellungen ruhen wir uns immer etwas aus und spüren nach.
Zum Schluss kommt noch eine Abschlussübung die den Yoga-Aufbau abrundet. Diese variiert, je nachdem welcher Aufbau, welche Stellungen, welches Ziel erreicht wurde. Die Ziele können eine Kräftigung der Atmung, des Rumpfes, der Beine, der Arme, der Konzentrationsfähigkeit, der inneren Ruhe und vieles mehr, sein. Wir bleiben in der neu gewonnen Stille.
Bedeutung & Ursprung Kriya-Yoga
Kriya Yoga = „Yoga der inneren Handlung“ = meditatives Yoga:
Bedeutung des Namens: Das Sanskrit-Wort „Kriya“ bedeutet „Handlung“, „Ausführung“ oder „Aktion“. „Yoga“ steht für die Vereinigung. „Kriya-Yoga“ kann also als „Yoga der inneren Handlung“ interpretiert werden.
Spirituelle Wissenschaft: In den alten indischen Schriften wird Kriya Yoga als geistige Wissenschaft beschrieben.
Entstehung: Es wird auf traditionelle Lehren aus der Tradition der 18 Siddhas zurückgeführt und wurde durch Meister wie Babaji Nagaraj wiederbelebt. Paramahansa Yogananda machte ihn durch seine Bücher, wie die „Autobiographie eines Yogi“, weltweit bekannt.
Aufbau einer Kriya-Stunde
Körperliche und geistige Vorbereitung: Kriya Yoga-Praktizierende beginnen oft mit Reinigungs- und Hatha-Yoga-Übungen, um Körper und Geist auf die Meditation vorzubereiten.
Meditationstechniken: Der Schwerpunkt liegt auf der Beherrschung von Atem und Energie (Prana). Techniken beinhalten oft:
— Pranayama: Atemkontrolle
— Asanas: Körperhaltungen
— Dhyana: Meditation
— Mantra: Wiederholung von Klängen oder Worten
Ziel: Durch die Praxis soll das Bewusstsein von den Sinnen zurückgezogen werden, was zu innerer Stille, Klarheit und tiefem Frieden führen soll. Dies ermöglicht es, die göttliche Kraft in sich selbst zu spüren und zu transformieren.
Kriya-Yoga kann jeder zu Hause für sich praktizieren. Der Ablauf ist leicht erlernbar und wiederholt sich. Das gemeinsame Meditieren stärkt dann die eigenen Kräfte immer wieder.